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Höfen
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, erstand Höfen ebenso wie Mosenberg als Rodungsdorf in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Im Staatsarchiv München befindet sich ein Schriftstück mit folgendem Eintrag:

Höfen, ma Hifm, D 23, kGem. Höfen, kath. Pf. Neuhaus/Pegnitz evPf. Plech c 1480...

"Danach ist aber ein Dorf aufkummen und des Waldes ein michel ort darzu ausgereut, genannt zu den Höfen, als auf zwelf Güter zwischen dem Wald und Velden und Viehofen an ihrem Behulzung, traib, wünn und waid merklich schad verhinderung beschicht..."

Bodenfunde beweisen aber, dass um Höfen schon viel früher Menschen gelebt haben. Bei Erdarbeiten wurde im Jahr 1934 neben dem Anwesen Hsnr. 17 ein Hügelgrab aus dem 6. vorchristlichen Jahrhundert gefunden. Das Grab wurde vom Landesamt für Denkmalpflege sorgfältig untersucht und dabei nachgewiesen, dass es aus der Bronzezeit stammt. Es enthielt die Gebeine von 3 oder 4 Personen. Man nimmt an, dass die Toten nicht gleichzeitig beerdigt wurden, weil die Skelette bei der letzten Beerdigung offensichtlich in Unordnung gebracht wurden.

Eine weitere Grabstätte wurde entdeckt, als man im Jahre 1923 mit dem Erdaushub für das Kirchlein begann. Die Erdarbeiten wurden sogleich eingestellt. Das zuständige Bezirksamt meldete den Fund dem Landesamt für Denkmalpflege. Bei den Grabungen wurde festgestellt, dass das Skelett im 3. Grab besonders gut erhalten war. Auf der Brust lag eine Medaille, an der rechten Hand befand sich ein Bronzering mit einem erhabenen Kreuz. Diese beiden Funde lassen auf das Grab einer Ordensfrau schließen. Nach der mündlichen Überlieferung der Höfener soll im angrenzendem Staatswald ein Benediktinerinnenkloster gestanden sein, das dem hl. Nikolaus geweiht war.

Die Waldabteilung Sandknöcklein, in einer Landkarte aus dem Jahre 1824 noch St. Nicola, bekräftigt diese Erzählung.

Professor Dr. Hock, Würzburg, stellte fest, dass die Gräber aus dem 8. Jahrhundert stammen.

Die Gebeine lagerten vorübergehend in einem Museum in Forchheim. Auf Betrieben der Höfener kamen sie wieder zurück und wurden neben dem Kirchlein beerdigt. Wie schon eingangs erwähnt, bestand das Dorf aus 12 Bauernhöfen. Im 16 Jahrhundert entstanden vier weitere Anwesen. Dazu kamen zwei Mieter und der Dorfhirte.

Erst in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg wurden weitere Häuser gebaut.

Bei der Volkszählung 1988 waren es 33 Häuser mit 130 Bewohnern.

Heute hat der Ort 128 Einwohner. Die Landwirtschaft hat auch in Höfen an Bedeutung verloren. Die Mehrzahl der Bewohner fährt Tag für Tag bis nach Nürnberg in die Arbeit.


Der Text wurde entnommen aus "Marktgemeinde Neuhaus -Gestern und Heute- von Andreas Dimler, ISBN 3-9806507-1-5.











Rehberg
1794 erbaute der Schmierbrenner Georg Schwemmer ei ...........
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Mosenberg
Im Gegensatz zu vielen Dörfern der weiteren Umgebu ...........
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